Vereinssatzung

 

§ 1  Name, Sitz und Gerichtsstand

1)  Der Verein führt den Namen  „Kaninchenzuchtverein  B 1343 Leidersbach und

Umgebung“, in der gekürzten Form „ KZV B1343 Leidersbach“.

2)  Der  Verein  soll  in  das  Vereinsregister  eingetragen   werden.  Nach   der Eintragung führt er den Namenszusatz „ eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „ e.V.“.

3)  Der Verein hat seinen Sitz in Leidersbach.

4)  Der Verein wurde im Jahr 1980 gegründet.

5)  Als Gerichtsstand gilt Obernburg.

§ 2 Zweck des Vereins

1)  Der Kaninchenzuchtverein B 1343 Leidersbach und Umgebung e. V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts

„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2)  Zweck des KZV B 1343 Leidersbach ist die Förderung der Tierzucht.

Dieser Vereinszweck soll verwirklicht werden insbesondere durch:

a)  Förderung  der   Kaninchenzucht  als   Freizeitbeschäftigung      zur Erhaltung der  Rasse als  Kulturträger, Sicherung des Genreservoirs und Pflege der Liebe zum Tier.

b)  Beratung und Belehrung der Mitglieder durch Wort, Schrift und  Bild.

Gegenseitige       Aussprache       in       allen       züchterischen      und organisatorischen Angelegenheiten.

c)  Errichten einer Zuchtberatungsstelle, Durchführung von Stallschauen bei den Mitgliedern und deren Beratung beim Erwerb von Tieren.

d) Durchführung von einheitlicher Kennzeichnung der Tiere nach den Vorschriften der Fachverbände, Verwirklichung der Musterbeschreibung  der  einzelnen  Rassen,  verbunden  mit geordneter Zuchtbuchführung.

e) Förderung    des         Ausstellungswesens,    Veranstaltung    und Beschickung von Ausstellungen und damit zusammenhängenden Werbeveranstaltungen.

3)  Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

4)  Der Verein ist Mitglied in den Fachverbänden, deren Tierarten von Mitgliedern des Vereins gezüchtet oder gehalten werden und anerkannt dessen Statuten.

5)  Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.


6)  Heranführung der Jugend zu den angestrebten Zielen um hierfür die Liebe zum

Tier zu wecken unter besonderer Berücksichtigung des Tierschutzgedanken.

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§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1)  Mitglied   des    Vereins   kann   Kaninchenzüchter   und   –halter   werden.   Die

Mitgliedschaft kann aktiv oder passiv sein.

2)  Über   die    Aufnahme   entscheidet   auf   schriftlichen   Antrag,    der    an   den

1.Vorsitzenden         zu richten ist, die Mitgliederversammlung. Das aufzunehmende Mitglied sollte möglichst anwesend sein.   Ein abgelehnter Bewerber um die Mitgliedschaft hat innerhalb eines  Monats nach Bekanntgabe des  Ablehnungsbeschlusses  das Recht,  die nächste  Mitgliederversammlung anzurufen, diese  entscheidet  endgültig.       Ein   Aufnahmeanspruch  besteht nicht.

3)  Jugendliche ab dem sechsten Lebensjahr können in die Vereins-Jugendgruppe eintreten. Die Jugend wird vom sechsten Lebensjahr bis zur Vollendung des

18. Lebensjahr zusammengefasst.

4)  Der Vorstand kann die Ehrenmitgliedschaft für besondere Verdienste um  die

Tierzucht      und      dessen      Zielsetzung,   sowie      bei      Erreichen      des

65.Lebensjahres ( mind. 10 Jahre Mitgliedschaft ) , verleihen.

§ 4 Pflichten der Mitglieder

1) Die Vorschriften dieser Satzung und die Bestimmungen des Fachverbandes gewissenhaft zu befolgen.

2) Es mit der Züchterarbeit ernst zu nehmen, die Arbeit des Vereins durch regelmäßigen   Versammlungsbesuch      und   Mitarbeit zu fördern, ihre Stallungen und Geräte in ordnungsgemäßem Zustand zu halten. Vorbeugemaßnahme zur Verhinderung von Krankheiten   und Seuchen in unseren Kaninchenbeständen zu treffen. Ihre Tiere frei von Ungeziefer  zu halten und erforderlichenfalls abzusondern oder auszumerzen.

3) Kranke, verendete    oder    getötete Tiere bei    Verdacht    auf    eine meldepflichtige  Seuche  an  ein  tierärztliches  Untersuchungsinstitut einzusenden.

4)  Den vom Verein bestimmten Stallschaukommisionen jederzeit Zutritt zu den

Stallungen und Einsicht in die Zuchtunterlagen zu gewähren.

5) Ihren   finanziellen   Verpflichtungen   dem   Verein   gegenüber   pünktlich nachzukommen.

6) Beim Kauf oder Verkauf von Tieren ein einwandfreies Geschäftsgebaren zu zeigen.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1)  Die Mitgliedschaft endet

a)  Durch Tod mit dem Todestag.

b)  Durch Austritt kann nur zum Schluss eines Jahres unter Einhaltung einer Frist von  sechs Wochen  schriftlich erklärt werden.  Die Austrittserklärung ist an den 1. Vorsitzenden zu richten.


c)  Durch Ausschluss. Der Ausschluss aus dem Verein ist zulässig, wenn:

·    Das Mitglied gegen diese Satzung oder die Satzung oder eine andere

Vorschrift des Fachverbandes verstoßen hat.

·    Das Mitglied eine Anordnung des Vereins oder Fachverbandes oder eines seiner Beauftragten nicht befolgt.

·    Das Mitglied Handlungen begangen hat, die geeignet sind, den Verein, den Fachverband oder irgend ein Mitglied zu schädigen.

·    Das   Mitglied   sich   eines   unehrenhaften,   den   einzelnen   oder   die

Gesamtheit schädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat.

d) Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. Vor der Beschlussfassung ist dem Betreffenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

e) Das  ausgeschlossene  Mitglied  hat  innerhalb  eines  Monats  nach Bekanntgabe des  Ausschlusses ( unzustellbare  Postsendungen  gelten als bekanntgegeben, wenn der Beschluss an die zuletzt bekannte Adresse versandt worden ist )  die Möglichkeit die nächste Mitgliederversammlung anzurufen, diese entscheidet endgültig über die Mitgliedschaft.

f)   Zur  Stellung  eines  Ausschlussantrages  ist  jedes  Mitglied  des  Vereins berechtigt.  Der  Antrag  ist  an  den  Vorstand  einzureichen.  Er  ist  unter Angabe und Beifügung der Beweismittel zu begründen.

g)  Gehört der Betroffene einem anderen Verein an, so hat der Vorstand den Antrag mit den Unterlagen dem Landesvorstand des Fachverbandes einzureichen, dem der Betroffene angehört.

h) Jeder  Ausschluss  ist  dem  Landesverband  zu  melden.  Gegen  die Entscheidung kann der Betroffene binnen zwei Wochen Berufung beim Landesvorstand einreichen. Die Entscheidung liegt dann beim Schieds-

oder    Ehrengericht    des     Landesverbandes.    Diese    wird     durch    die

Landesversammlung bestimmt.

i)    Gegen  die  Berufungsentscheidung  kann  der  Betroffene  binnen  zwei Wochen  seit  Mitteilung  Beschwerde beim Landesverband einreichen. Die Entscheidung trifft dann der Landesvorstand endgültig.

j)    Während der Dauer des Berufungs- und Beschwerdeverfahrens ruht die

Mitgliedschaft bis zur Rechtskraft der Entscheidung.

k) Jeder rechtskräftige Ausschluss kann durch den Landesvorstand in der Fachpresse veröffentlicht werden.   Sofern Veröffentlichung   erfolgt, kann der Betroffene nicht mehr Mitglied in einem anderen Verbandsverein werden.

l)    Das    ausgeschiedene    oder    ausgeschlossene    Mitglied    hat    keinerlei

Ansprüche auf das Vereinsvermögen.

§ 6 Beiträge und Mittel des Vereins, Geschäftsjahr

1)  Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Höhe des Betrages wird in einer Beitragsordnung festgelegt. Über die Beitragsordnung entscheidet die Hauptversammlung.

2) Der Beitrag ist eine Bringschuld. Er ist für das Jahr des Erwerbs bzw. der Beendigung der Mitgliedschaft in voller Höhe zu entrichten. Der Beitrag ist bis spätestens 31. März des laufenden Geschäftsjahres fällig.

3)  Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

4)  Eine Aufnahmegebühr wird nicht geschuldet.


werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd    sind,    oder  durch    unverhältnismäßig  hohe  Vergütung  begünstigt werden. Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Anspruch auf Ersatz tatsächlich erfolgter Auslagen. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

6)  Die Überprüfung der Geschäftsführung obliegt der Mitgliederversammlung.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des KZV B 1343 Leidersbach e. V. sind:

1)  Die Mitgliederversammlung

2)  Der Vorstand

3)  Der Vereinsausschuss

§ 8 Mitgliederversammlung

1) Der Ausschuss sowie die Mitglieder-, Haupt-, und Außerordentliche Mitgliederversammlung werden durch den Vorstand einberufen. Die Einladungen zu der Mitgliederversammlung können in vereinfachter Form z.B. mündlich bei der vorangegangenen Versammlung erfolgen und werden auch in elektronischer Form auf der Vereinshomepage unter der Rubrik

„Termine“ eingestellt.

2) Die Hauptversammlung hat alljährlich innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres stattzufinden, diese wird vom Vorstand einberufen mit einer Frist von 4 Wochen in schriftlicher oder elektronischer Form unter Angabe der Tagesordnung.

3)  Die Hauptversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden geleitet. Steht der Versammlungsleiter zur Wahl eines Amtes an, so ist für die Dauer des Wahlganges die Versammlungsleitung an einen Wahlleiter zu übertragen, der von der Versammlung bestimmt wird. Die Hauptversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

4)  Die Einladung gilt als zugegangen wenn sie an die letzte vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene postalische oder elektronische Adresse gerichtet ist.

5)  Anträge sind in schriftlicher oder elektronischer Form mindestens 8 Tage

vor der Hauptversammlung dem Vorsitzenden einzureichen.

6) Aufgabe     der     Monatsversammlung     sind     die     Reglung     von Organisationsfragen, Festlegung von Schauterminen sowie die Bearbeitung eingegangener Anträge, soweit sie nicht dem Vorstand vorbehalten sind.

7)  Der Vorsitzende informiert gleichzeitig über die eingegangene Post.

8) Die Monatsversammlung kann durch andere Zusammenkünfte ersetzt werden, z.B. Grillfest, Weihnachtsfeier, Jungtierschau, Ausstellung oder entfällt in dem Monat, in dem die Hauptversammlung stattfindet.

9)  Auf Verlangen von einem Viertel der Mitglieder muss der Vorstand eine

Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.


persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden. Die Mitglieder der Jugendgruppe haben innerhalb des Vereins kein Stimmrecht.

11)Alle Entscheidungen, außer über die Vereinsauflösung und Satzungsänderungen werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder getroffen. Abstimmungen, bei denen zwei oder mehrere Vorschläge vorliegen, erfolgen geheim.

§ 9 Vorstand

1)  Der Vorstand besteht aus:

a)  1. Vorsitzender b)  2. Vorsitzender c)  Schriftführer

d)  Kassier

2)  Die Geschäftsführung sowie die gesetzliche Vertretung des Vereins im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB obliegt dem 1. Vorsitzenden allein oder durch zwei andere  Vorstände  gemeinsam.  Im    Innenverhältnis  wird      bestimmt,  dass der 2. Vorsitzende,  Kassier,    Schriftführer   nur  vertreten   dürfen,   wenn  der

1. Vorstand verhindert ist.

3)  Jedes Amt innerhalb des Vereins ist ein Ehrenamt. Bei Delegationen können

Auslagen und Tagegelder gewährt werden.

4) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.

5)  Das Amt des   Vereinsmitgliedes   endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. Tritt ein Vorstandsmitglied zurück, oder scheidet es aus sonstigen Gründen aus, so wird durch den verbleibenden Vorstand ein geschäftsführendes Vorstandsmitglied an seiner Stelle bestimmt.

6)  Der Vorstand kann bei Bedarf „ besondere Vertreter“ im Sinne von § 30 BGB bestellen. Sie sind dem Vorstand verantwortlich und haben ihm gegenüber Rechenschaft     abzulegen.  Sie     sind  an  die     Weisung  des  Vorstandes gebunden.

7) Dem  Vorstand  obliegt  die  Leitung  des  Vereins.  Er  gibt  sich  eine Geschäftsordnung. Er ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, oder diese nach sich zieht.

8) Der  Vorstand  fasst  seine  Beschlüsse  mit  einfacher  Mehrheit.  Er  ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden; bei seiner Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden.

§ 9a Vereinsausschuss

1)  Der Vereinsausschuss besteht aus:

2)  Zuchtbuchführer,  Zuchtwart,  Jugendwart, Tätowiermeister,  Ausstellungleiter,

2 Revisoren und Vorstand.


anwesenden   Mitglieder   einer   Hauptversammlung   oder   außerordentlichen

Mitgliederversammlung gewählt.

4)  Ausschussmitglieder können geheim oder mit Handzeichen gewählt werden.

5)  Die    Aufgaben   der        Ausschlussmitglieder   sind   die    Überwachung   und

Ausführung der in § 2 aufgeführten Punkt.

§ 10 Verwaltung des Vereins

1)  Die Verwaltung des Vereins ist unter unbedingter Beachtung der Satzung des Vereins  sowie  der  Richtlinien   und  Bestimmungen  der  Fachverbände    zu führen.

2)  Der  Ausschuss  hat  die  berechtigten Belange  jeder  im  Verein  vertretenen

Kaninchenrasse in gleicher Weise zu vertreten.

3)  Alle  grundsätzlichen   Angelegenheiten  und  Entscheidungen unterliegen der

Beschlussfassung einer Mitgliedsversammlung.

4)  Dem  Schriftführer  ( 3. Vorstandsmitglied ) obliegt der laufende Schriftverkehr des Vereins, insbesondere mit der Orts- und Fachpresse.

Er  hat ferner  über   jede  Ausschusssitzung    und   Versammlung   eine Niederschrift anzufertigen. Diese soll vom Vorsitzenden gegengezeichnet werden.   Dem   Vorsitzenden   ist   der   Schriftverkehr   von   grundsätzlicher Bedeutung zur Durchsicht vorzulegen.

5) Dem Kassier ( 4. Vorstandsmitglied ) obliegt das Kassenwesen. Er hat die Ausgaben und Einnahmen genau zu buchen und sowohl Ausgaben und Einnahmebelege nummeriert aufzubewahren. Die Belegnummern müssen mit der Nummer des Bucheintrages übereinstimmen. Die vereinnahmten Gelder sind  zeitnah  auf  ein  Bankkonto  anzulegen.  Der  Bargeldbestand  darf  eine übliche Monatsausgabe nicht überschreiten.

Andere als laufende Ausgaben bedürfen bis € 1000,- der Zustimmung des Ausschusses, über diesen Betrag der Beschlussfassung einer Mitgliederversammlung im Innenverhältnis.

§ 11 Rechnungsprüfung

1)  Die Finanzverwaltung des Vereins ist am Schluss eines Geschäftsjahres durch die Revisoren zu Prüfen. Diese   müssen   für   zwei Jahre durch die Hauptversammlung gewählt werden.

2) Die Revisoren erstatten bei der Hauptversammlung einen Bericht über den Kassenstand und beantragen Entlastung. Lehnen sie den Entlastungsantrag ab, so haben sie dies zu begründen.

3)  Die   Beschlüsse   der   Revisoren   sind   schriftlich   niederzulegen   und   von sämtlichen Revisoren zu unterzeichnen.


§ 12 Satzungsänderung

1) Satzungsänderungen können nur in der Mitgliederversammlung behandelt werden, wenn die alte Fassung der angestrebten neuen Fassung in der Tagesordnung gegenübergestellt und eine Begründung für die Änderung gegeben wird. In der Einladung ist ausdrücklich auf die geplante Satzungsänderung und die zu ändernde Satzungsbestimmung hinzuweisen.

2)  Sämtliche Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 75%  der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Satzungsänderungen aufgrund behördlicher Maßnahmen ( z.B. Auflagen und Bedingungen ) können vom Vorstand beschlossen werden.

3)  Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt durch Übersendung der Geänderten Satzung anzuzeigen.

§ 13 Auflösung des Vereins

1)  Der    Verein    kann  durch    den  Beschluss    der      Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Für den Auflösungsbeschluss ist eine   Mehrheit von   75% der  erschienenen  stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

Die Auflösung des Vereins darf nur der einzige Tagesordnungspunkt dieser

Mitgliederversammlung sein.

2)  Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

3)  Bei  Auflösung  des  Vereins  oder  bei  Wegfall  seines  steuerbegünstigten Zwecks  fällt  das  Vermögen  an  die  Gemeinde  Leidersbach,  die  es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden hat

§ 14 Datenschutz und Persönlichkeitsrechte

1)  Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in der Satzung definierten Aufgaben und des Zwecks des Vereins personenbezogene Daten und Daten über persönliche und sachbezogene Verhältnisse seiner Mitglieder. Diese Daten werden darüber hinaus gespeichert, übermittelt und verändert.

2)  Durch  ihre  Mitgliedschaft  und  die  damit  verbundene  Anerkennung  dieser

Satzung stimmen die Mitglieder der

§    Speicherung

§    Bearbeitung

§    Verarbeitung

§    Übermittlung

Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und

Zweck des Vereins zu.

Eine anderweitige Datenverwendung ( beispielsweise Datenverkauf ) ist nicht statthaft.

3) Jedes Mitglied hat das Recht auf

§    Auskunft über seine gespeicherten Daten

§    Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit


§    Sperrung und Löschung seiner Daten nach Vereinsaustritt.

§    eine schriftliche Einverständniserklärung,     um   Sperrung von Bildern und Namen seiner Person,  bevor  diese zur Veröffentlichung in Print- und Telemedien sowie elektronischer Medien verwendet werden.

§ 15 Inkrafttreten

Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 20.Oktober 2017 in Leidersbach, in der Vereinsgaststätte „ Grüner Baum“ beschlossen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister von Aschaffenburg in Kraft.

Mit dieser Satzung wird die am 23.09.1997 beschlossene Satzung außer Kraft gesetzt.